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Housekeeping Convention und User-Forum

Teppichbodenreinigung ein Muss im Hotel

ad anzeigeIn vielen Bereichen des Hotels, wie Public Area, Restaurant, Gästezimmer etc. finden vielfach Textile Bodenbeläge  Anwendung. Von den verschiedenen Bodenbelägen liegt der Teppichboden in der Verwendung mit 39% ganz vorn, da dieser den Gästen ein einladendes Ambiente vermittelt. Bei der täglichen Reinigungsarbeit und in der regelmäßigen Zwischen- und Grundreinigung stellt sich dies jedoch oft als Herausforderung dar.

Ecolab präsentiert in sieben Videos die Anwendung der Produkte für die Teppichbodenreinigung. Um die Videos abspielen zu können, benötigen Sie das kostenlose Flash-Plugin von Adobe . Benutzer des Internet Explorer müssen das Video ggf. mit der rechten Maus-Taste über "Steuerelement  aktivieren" freigeben. 

Verschiedene Teppicharten

Textile Bodenbeläge (Teppiche) sind flächenförmige Gebilde aus Kunst- und/oder Naturfasern sowie deren Mischungen, die auf entsprechend vorbereiteten Unterböden verlegt oder verklebt bzw. gespannt werden. Folgende Materialien sind zu unterscheiden:

  • Manuell und maschinell gefertigte Teppiche (Perser etc.)
  • Maschinell gefertigte Bahnenware oder Platten aus Woll- und/oder Kunstfasern (Bouclé, Velour, Mischkonstruktionen
  • Teppiche aus Naturfasern Sisal-Kokos
  • Verlegte Teppichböden, Nadelfilz oder Nadelfilz auf Bitumen (z. B. Heuga-Fliesen)


Bei der Reinigung können sich durch den Einsatz wässriger Reinigungsmittel für den Teppichrücken, den Teppichpol und die Verklebung folgende Probleme ergeben:

  • Juterücken - Schrumpfgefahr, Verfärbungsgefahr bei Durchnässung.
  • Rückenverleimung (werksseitig) - Verfärbungsgefahr der Polfasern bei Durchnässung.
  • Teppichpol aus Sisal- oder Kokosfasern sind wasserempfindlich (zeigen Schrumpf und Verfärbungen).
  • In der Gruppe der wässrigen Dispersionskleber finden sich sehr unterschiedliche Qualitäten. Ein Teil dieser Kleber hat sich als nicht ausreichend wasserfest erwiesen und kann zum Ablösen des Teppichs sowie zur permamenten Verfärbung der Polfasern führen. 
  • Leitfähige Kleber können die gleichen Probleme wie Dispersionskleber erzeugen. Aufgrund ihres Graphitanteils können darüber hinaus extreme permanente Verfärbungen auftreten, die auch durch häufige Reinigung nicht gänzlich entfernbar sind. Nach Jahren können ähnliche Verfärbungen bei diesem Klebertyp durch Alterung (Versprödung) auftreten

Deshalb sollte grundsätzlich vor Aufnahme der Reinigungsarbeiten eine Vorprobe auf Farbechtheit, Schrumpfverhalten und Beständigkeit der Verklebung gemacht werden und ein entsprechendes Reinigungsverfahren ausgewählt werden.

 

Tägliche Unterhaltsreinigung

Verschiedener Statistiken zufolge, erfolgt etwa 80% der Verschmutzungen auf Teppichböden durch den Eintrag von Personen von außen. 1.000 Personen tragen etwa 0,5 Kilo Schmutz (Staub, Sand, Kies, Nässe) ins Hotel. Bei nassen Tagen sind es sogar 1,6 Kilo. Deshalb ist regelmäßiges bzw. tägliches Saugen wichtig um den losen aufliegenden Schmutz zu entfernen. Der Einsatz eines Bürstsaugers ist dabei noch wirkungsvoller, da durch gleichzeitiges Bürsten und Saugen der Schmutz tiefgründiger und leichter entfernt wird und die Faser des Teppichbodens aufgerichtet wird.
Bei einer Fleckenentfernungen (Detachur) sollte, um das Eindringen der Substanzen in die Belagsmaterialien zu vermeiden, der Fleck möglichst sofort, spätestens aber im Rahmen der Unterhaltsreinigung entfernt werden. Die Entfernbarkeit hängt nicht nur von der Fleckensubstanz sondern auch entscheidend vom Oberflächenmaterial ab. Für wasserlösliche Flecken, wie z. B. alkoholische Getränke, frischen Kaffee und Tee, Schokolade, Eiscreme, Obstsäfte, Cola eignet sich das Produkt Sapur A, für öl- und fetthaltige Flecken, wie z. B. Buntstifte, Schuhcreme, Butter, Sahne, Bohnerwachse, Teer das Produkt Sapur B. Kaugummi lässt mit dem Kaugummientferner Sapur freeze entfernen.

 

Video: Sapur A 

 

 

Video: Sapur Freeze

 

 

Zwischenreinigung

Bei örtlich begrenzten Verschmutzungen, Laufstraßen oder Belägen, die nicht nass gereinigt werden dürfen, ist die Teppich-Pad-Reinigung zu empfehlen. Teppich-Pad-Reinigungsmaßnahmen können sowohl als Zwischen- als auch als Teilreinigung durchgeführt werden. Da heute Teppichböden fast ausschließlich mit Dispersionsklebern (mit Wasser wieder anquellbar bzw. löslich) verlegt werden, kommt der Teppich-Pad-Reinigung mehr und mehr eine Grundreinigungsfunktion zu.

 

 Video: Sapur Pad

 

Vorgehensweise: Ein geeignetes Produkt, wie z. B. Sapur Duo wird abschnittsweise auf den Boden gesprüht und mit einer Einscheibenmaschinen und untergelegtem Sapur-Pad verarbeitet. Je nach Verschmutzung des Teppichbodens muss das Garnpad gewendet bzw. gewechselt werden. Nicht geeignete Teppichqualitäten für die Teppich-Pad-Reinigung sind Nadelfilz, grobe Schlingenware, Slags und sehr langfloorige Teppiche. Bei Bouclé (Schlingenware) besteht die Gefahr des Auszupfens von Fasern aus der Schlinge. Hier ist eine Vorprobe notwendig. Bei Veloursteppichen besteht die Gefahr der Floorverwerfung, was ein Aufrichten der Polfasern durch Bürsten oder Bürstsaugen notwendig macht.

Ein weiteres Verfahren für die Zwischenreinigung ist eine Trockenreinigung mit Sapur powder. Dabei handelt es sich um eine materialschonende Reinigung mit Mikroschwämmchen, die durch eine spezielle Maschine mit kontrarotierenden Bürsten eingearbeitet werden und den Schmutz aufnehmen. Vorteil der Teppichtrockenreinigung ist, dass keine Gefahr der Schrumpfung oder Verfärbung besteht und der Teppichboden sofort wieder begehbar ist.

 
Video: Sapur Powder
 
Vorgehensweise: Vor der Anwendung die Bürsten der speziellen 2 in 1 Teppichreinigungsmaschine SwiftDry 25 oder SwiftDry 38 auf den Teppichbelag abstimmen. Sapur powder gleichmäßig auf den zu reinigenden textilen Bodenbelag verteilen. Anschließend die Fläche unter Zuhilfenahme der Swift Dry 25/35 Teppichreinigungsmaschine in überlappenden Bahnen abfahren. Durch die kontrarotierende Bürstenbewegung nehmen die Mikroschwämme von Sapur powder Schmutz und Flecken auf und der Floor wird gleichzeitig aufgebürstet. Nach ca. 30 Min. kann Sapur powder mittels eines Bürststaubsaugers problemlos wieder abgesaugt werden.

 

Regelmäßige Grundreinigung 

Das Shampoonieren ist ein Teppichgrundreinigungsverfahren und dient dazu, den an der Faser anhaftenden Schmutz, der allein durch mechanische Reinigungsmaßnahmen nicht entfernbar ist, von einem nichttransportablen in einen transportablen Zustand zu bringen. Der mit Hilfe von Maschinen auf dem Teppichboden erzeugte Schaum wird auch als Nassschaum bezeichnet. Nur dieser Nassschaum ist für Grundreinigungen geeignet.

 

 
Video: Carpet Shampoonierung

 

 

 
Video: Shampoonieren

 

Vorgehensweise: Vor der Shampoonierung muss der Teppichboden auf Feuchtigkeitsbeständigkeit, Farbechtheit und Schrumpfverhalten überprüft werden. Zusätzlich sind Eignung der Verklebung (Löslichkeit [Jute], Verfärbungsgefahr) und der Unterkonstruktion (Wasserempfindlichkeit) zu berücksichtigen. Eine gebrauchsfertige Lösung (1:6 bis 1:12 mit Wasser) des Shampooniermittels, wie z. B. Sapur Shampoo, herstellen und in den Vorratsbehälter der Maschine geben. Bei geöffnetem Ventil wird die Einscheibenmaschine in Bahnen leicht überlappend seitlich hin- und hergefahren. Anschließend wird die Maschine bei geschlossenem Ventil in spiralförmig kreisenden Bewegungen über die aufgetragene Schaumbahn geführt. Dann wird der Schaum mit einem Staub- und Wassersauger abgesaugt. Nach dem völligen Abtrocknen den Teppich möglichst mit einem Staub- und Wassersauger nochmals gründlich absaugen.


Die Sprühextraktion ist ein weiteres Teppichgrundreinigungsverfahren, bei dem die Reinigungsflotte mittels eines Sprühextraktionsgerätes -über eine oder mehrere Düsen- in den Teppichboden eingesprüht und durch ein starkes Vakuum wieder abgesaugt wird. Als Produkt wird hier z. B. Sapur Duo eingesetzt.
Für stärkere und extrem verschmutzte Teppichböden sollte eine Vorbehandlung, z. B. Shampoonierung mit Sprühextraktionsreiniger, bzw. Aufsprühen eines konzentrierteren Sprühextraktionsreinigers, erfolgen.

 

 
Video: Sapur Duo Sprühextraktion

 

Vorgehensweise: Vor der Sprühextraktion muss der Teppichboden auf Feuchtigkeitsbeständigkeit, Farbechtheit und Schrumpfverhalten überprüft werden. Zusätzlich sind Eignung der Verklebung (Löslichkeit [Jute], Verfärbungsgefahr) und der Unterkonstruktion (Wasserempfindlichkeit) zu berücksichtigen. Mit der fertigen Lösung (2-4% ig) wird in Längs- oder Querrichtung in leicht überlappender Weise gearbeitet. Bei hartnäckigen Verschmutzungen wird der Teppichboden mehrmals bearbeitet. Nach dem völligen Abtrocknen den Teppichboden möglichst mit einem Staub- und Wassersauger gründlich absaugen.

Für weitere Informationen zu unseren Produkten und Systemen sprechen Sie bitte mit Ihrem Fachberater oder rufen Sie uns an.

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